Cameira stellt sich vor

Hallo lieber Gast, hier kannst Du meinen Weg erfahren.
Der Beginn meines Lernens ist nicht genau auszumachen. Ich war von klein auf anders, stellte alles in Frage, was mich die Erwachsenen lehrten. Bewusst begann es mit dem Tode meiner Mutter. Ich war drei Jahre alt. Man hatte mir dieses Ereignis verschwiegen - und so freute ich mich über die vielen Blumen, die für meine Mom gebracht wurden, am Tag der Beerdigung. Für mich war das Nicht da sein meiner Mom kein Problem. Sie war schon lange krank und viel im Krankenhaus. Trotzdem besuchte ich sie, oder Sie mich täglich. Sie spielte mit mir - vielmehr als wenn sie daheim war. Sie hatte viel mehr Zeit für mich - wenn Sie im Krankenhaus war. Und das war an den Tagen vor der Beerdigung nicht anders als nach der Beerdigung. Ich verstand auch die heulende Stimmung nicht und das Gejammere der Leute überhaupt nicht. Sie streichelten mir über den Kopf. "Ach, das arme mutterlose Kind, der arme Mann. Und meine Mom stand doch neben mir. Ihr gefielen die Blumen genauso wie mir.

In wie weit sich hier kindliche Einbildung mit den sogenannten Nachtodkontakten vermischen kann ich heute nicht mehr sagen. Für mein Suchen, für meine Entwicklung, war nur wichtig, dass diese vorhanden war. Für die ich später sehr schwer misshandelt worden bin. Hannelore lügt und erzählt nur Räuberpistolen, war der Standartsatz meines Vaters. Und entschuldigte damit die fast täglichen Prügel. Ich lernte sehr schnell niemandem mehr zu vertrauen. Meine Augen aufzuhalten und zu lernen.

Ich wurde also Außenseiter. Verschlossen, vertraute niemandem, aber war hellwach und konnte blitzschnell reagieren. Körperlich, den anderen in meiner Familie unterlegen fing ich an zu denken. Benutzte meinen Kopf um zurückzuschlagen. Immer auf der Suche nach Schwächen der Anderen. Als mein Vater zwei Jahre später wieder heiratete, wurde die Situation, noch schlimmer. Meine Stiefmutter eigentlich eine einfache und liebe Frau war mit mir, einem völlig traumatisierten Kind, hoffnunglos überfordert. Die Misshandlungen steigerten sich. Und ich, ich spielte sie aus. Manipulierte sie bereits unbewusst.

An eine Szene erinnere ich mich sehr genau. Ich war ungefähr neun Jahre alt. Madame, so nannte ich meine Stiefmutter heimlich, schlug mich wieder erbarmungslos. Ihre Tochter heulte und schrie für mich. Ich aber lächelte sie an. Ich spürte keinen Schmerz, sondern sah das erste Mal dieser Szene von aussen zu. Beobachtete die ganze Handlung danebenstehend. Ich war das erstemal bewusst aus meinem Körper geschlüpft und konnte so den Schmerzen entgehen. Als Madame wütend, selbst heulend und erschöpft von mir abließ fragte ich sie in aller Seelenruhe: "Hast Du dich beruhigt, kann ich jetzt was zum essen haben."

Seit diesem Tage haben die Schläge mir nichts mehr anhaben können. Aber ich hatte die Macht, mit Ruhe, unheimlicher innerlicher Ruhe zurück zuschlagen. Weh tun konnten sie mir nicht mehr. Ich stieg einfach aus meinem Körper aus. Und wurde für mein Umfeld immer unheimlicher. Man mied mich.

Das enge Verhältnis zur meiner verstorbenen Mutter wurde leichter. Jetzt konnte ich selbst im Unterricht, wenn er zu langweilig wurde, einfach aussteigen und mich mit Ihr treffen. Ebenso in den Pausen, die ich immer allein verbrachte. Freunde hatte ich keine. Es war mir auch egal. Die anderern waren mir einfach zu dumm. Und ich ihnen zu unheimlich.

Hexen und die Hexenlehren waren mir zu diesem Zeitpunk noch völlig unbekannt. Hexen waren böse wie der Teufel, von dem mein Vater immer wieder sprach. Er war ein sehr strenger allerdings auch bigotter Christ. Gehorchen und stillhalten waren seine Devise. Fragen durfte man nicht stellen und Antworten bestanden aus Ohrfeigen. So hatte ich Ihn mit ca. sechs Jahren gefragt: "Wenn Gott doch alle Menschen geschaffen hat und Vater von allen Menschen ist, wieso sucht er sich denn nur ein paar wenige aus, die er liebt." oder " Wieso verbiete Gott das Töten, wenn er seinen eigenen Sohn ermorden läss.t"

Da ich viel allein war, waren Bücher meine Freunde. Lesen, was mir nur in die Finger kam. Auch die Bibel. Vorallem die Bibel.

Als ich dann mit Jahren in ein christliches Internat kam, kannte ich die Christen schon sehr gut. Wissen ist Macht hatte mir meine Großmutter immer gesagt. Und diese Macht ließ ich alle spüren. Zeigte vor allen den Diakonissen immer wieder wie blöd sie doch waren, einem Gott zu vertrauen, der sein eigenes Kind töten ließ.

Wissen ist Macht und nun begann die Suche, warum ich so anders war. Vor allen Dingen liebte ich eine biblische Gestalt besonderes. "Die große Hure Babylon." Ich wollte wissen warum die Frau genauso gehasst wurde, wie ich. Wer war diese Frau. Was hatte sie denn so Schlimmes getan.

Ischar Inna, die grosse Mutter, die Mutter des Lebens, war diese Hure Babylon. Der Hass von Generationen gegen eine Göttin. Hier fand ich den Schlüssel zu mir selbst. Und der Hexenlehre. Jetzt begann ich die alten Lehren zu studieren. Zu suchen nach verborgenem Wissen. Christliche Mystik, Kabbala Mystik, die asiatischen Religionen. Meine frühe kindliche Frage, Gott müsste viel mehr und grösser sein.

Mit meiner Volljährigkeit trat ich sofort aus der Kirche aus. Und nun begann es. Stigmata, ich bekam Stigmata an den Händen und Füßen. Ich, die das Christentum verabscheute, wie der Teufel das Weihwasser. Ausgerecht ich. Jetzt fing auch ich an mich für verrückt zu halten. Mitte der achziger Jahre kam ich erstmals mit Reiki in Verbindung. Und siehe da, die Wundmale waren nichts weiteres als Chakren. Ganz normale Chakren. Heute sind sie zwar noch sichtbar und sehr berührungsempfindlich. Aber sie sind heil und zu.

Jahre sind es nun her, dass ich die Göttin in der Bibel fand. Vieles habe ich lernen dürfen, wie Ihr auf meinen Seiten lesen könnt. Hier habe ich nur die wichtigsten Auslöser von mir erzählt.